Kochherde mit Asbest
Vorläufige Version. Zur Vernehmlassung freigegeben

An oder in unmittelbarer Nähe von Kochherden und Backöfen, insbesondere bei Einbauherden findet man regelmässig Brand- oder Hitzeschutzmaterialien wie asbesthaltige Bänder, Schnüre, Leichtbauplatten oder Asbestzementplatten.

In manchen Fällen findet man asbesthaltige Materialien auch direkt in Kochherden verbaut (z.B. in Form von Kartons, Distanzhalter, Dichtungen, ...).

Normale Nutzung

Von der Anwendung abhängig. Wenn verdeckt: keine Gefährdung. Bei exponierten, schwachgebundenen Materialien kann es zu einer erheblichen Exponierung kommen.

Umbau / Rückbau

Von der Anwendung abhängig.

Grundsätzlich: Bei Herden, die älter sind als 1990, ist das Vorhandensein von Asbest abzuklären. Auch bei einer Expertise im Rahmen einer normalen Nutzung eines Gebäudes sollten mögliche Asbestvorkommen an Kochherden untersucht werden.

Von der Anwendung abhängig.

Von der Anwendung abhängig.

Allgemeine Bemerkung: In der Westschweiz gilt die interkantonale Vollzugshilfe «Entsorgung von asbesthaltigen Abfällen» vom Dezember 2016. Für die Deutschschweiz und das Tessin existiert zum jetzigen Zeitpunkt keine vergleichbare Vollzugshilfe. Das BAFU erarbeitet zur Zeit entsprechende Vorgaben (Vollzugshilfe «Entsorgung asbesthaltiger Abfälle» zur VVEA). Sobald diese Angaben des BAFU vorliegen, werden diese in Polludoc integriert. Bis dahin sind die in der Deutschschweiz in der Praxis gängigen Entsorgungswege und -vorgehen auf Polludoc aufgeführt (keine Berücksichtigung von kantonalen Spezialanforderungen ausser für die Kantone der Romandie). Zudem sind bzgl. Entsorgung auch die Suva-Factsheets 33063 und 33064 zu berücksichtigen. Die Angaben hier sind daher mit Vorsicht zu geniessen.

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